Vor kurzem war ich mit der Kamera in der Natur unterwegs. Dort gibt es immer etwas Neues und Spannendes zu entdecken.
Auf den ersten Blick und in der Ferne sah ich eine Wespe, die an den Natternkopfblüten Nektar naschte.
Doch auf den zweiten Blick wurde klar: Da saß ein Betrüger an der Blüte.
Nur die Färbung erinnerte an eine Wespe. Der Körper sah anders aus, und die federartigen Fühler verrieten: Dort saß keine Wespe, sondern ein Schmetterling!
Der Hornklee-Glasflügler
Er nutzt die Strategie des „Mimikri“.
Dabei verändern sich Lebewesen im Lauf der Evolution so, dass sie gefährlichen Tieren ähneln. Wer greift schon freiwillig eine wehrhafte Wespe an?
Der Schmetterling ist ein tagaktiver Nachtfalter, der völlig ungefährlich und auch nicht giftig ist. Er legt seine Eier auf Hornklee, wo seine Raupen sich entwickeln.
Man kennt die Strategie auch von anderen Tiere, wie z.B. den Schwebfliegen.
